Movember: Der Mega-Hype für die gute Sache

Movember: Der Mega-Hype für die gute Sache

Das steckt hinter dem Hype, der Männern die Schnauzer sprießen lässt!

Wenn es draußen wieder kälter wird, ist in den letzten Jahren ein interessantes Phänomen zu beobachten. Auf den Oberlippen vieler Männer sprießen auf einmal die Bärte.  Der Schnauzer im Gesicht hat einen ganz anderen Hintergrund und dient einer wirklich guten Sache. Doch worum geht es dabei eigentlich genau, welche Promis machen dabei mit und was passiert mit den vielen Haaren im Gesicht, wenn der Aktionsmonat vorbei ist? Die Antworten darauf gibt es hier.

Was steckt hinter dem Movember?

Bei Movember handelt es sich um ein sogenanntes Kofferwort. Es setzt sich zusammen aus dem englischen Wort „Moustache“, was zu Deutsch einfach „Schnurrbart“ bedeutet und dem Monat November. Die Idee dafür stammt ursprünglich aus Australien. Ein paar Jungs aus Adelaide ließen sich den Bart im November auf der Oberlippe stehen, um die Aufmerksamkeit auf das Thema Männergesundheit zu lenken.

Daraus hat sich eine Wohltätigkeitsorganisation entwickelt, die sich primär den Themen Prostatakrebs, Hodenkrebs, psychische Gesundheit und Suizidprävention annimmt. Der Leitsatz dabei lautet: „Egal, was Du wachsen lässt, Du wirst einen Bro retten!“

Seit dem Jahr 2003 wurden auf diese Weise weit über 1.000 Projekte auf der ganzen Welt finanziert, die zum einen den Status Quo in Frage stellen und zum anderen aufrütteln, unterstützen und verändern sollen. Aus ursprünglich 30 Männern sind mittlerweile über fünf Millionen geworden, die die Projekte unterstützen.

Zahlreiche Promis heizen den Trend zusätzlich an

Grundsätzlich hat jeder die Möglichkeit, seinen eigenen „MO“-Ment zu veranstalten und zu diesem Zweck seine eigene Mannschaft zusammenzutrommeln und auf kreative oder lustige Art und Weise aktiv zu werden. Der eigenen Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wer möchte, kann beispielsweise einfach einen Spendenlauf durch seine Stadt organisieren oder sich mit den Kollegen im Office etwas ausdenken.

Auch zahlreiche Promis lassen sich im November den Schnauzer stehen und machen damit auf den Movember aufmerksam. Zu den begeisterten Schnauzer-Fans gehören beispielsweise die beiden Stars aus Inglourious Basterds Brad Pitt und Christoph Waltz.

Ethan Hawke zeigte sich lässig mit Hut, Anzug und Schnauzer bei der Premiere seines Films „Before Midnight“ in New York. Tom Hanks gilt ohnehin als äußerst wandelbar. So war auch niemand erstaunt, als er bei den Tony Awards vor einigen Jahren mit dem Balken über der Lippe auftauchte.

Auch viele Sportler sind bei der Aktion vorbei. Vor allem die Eishockey-Cracks aus der NHL sind in jedem Jahr aktiv und lassen sich einen Schnauzbart wachsen.

Was soll mit dem Bart nach dem Movember geschehen?

Grundsätzlich sollte der Bart nach dem Aktionsmonat wieder abrasiert werden. Viele haben sich jedoch so an ihren Gesichtsschmuck gewöhnt, dass sie sich auch nach dem November davon nicht mehr trennen möchten.

Doch damit der Bart auch weiterhin gepflegt und ordentlich aussieht, können ein paar Tipps vom Bart-Profi nicht schaden. Diese bietet der Barbier Tarik Ari aus Siegburg in seinem eigens dafür gestalteten Ratgeber zum Thema Bart zum Download an. Dort finden sich neben exklusiven Experten-Tipps zu Bartpflege und Bartformen unter anderem auch noch weitere interessante Informationen zum Aktionsmonat Movember.

Fotocredit: ©Ivan_Shenets_shutterstock.com_1698856990

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