Männerkrebs: Prostatakarzinom - Einfach Gesund

Männerkrebs: Prostatakarzinom

Diese Krebsart bleibt lange unerkannt
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Ein Prostatakarzinom bleibt lange unerkannt; Bild: pexels.com

Das Prostatakarzinom ist ein bösartiger Tumor der Prostata. Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart des Mannes.

Die Prostata ist eine Drüse und produziert im Drüsengewebe ein spezielles Sekret, das für die Samenflüssigkeit wichtig ist und die Bewegung der Spermazellen stimuliert. Prostatakrebs bildet sich in vielen Fällen genau in diesem Drüsengewebe.

In Österreich erhalten jährlich etwa 5.000 Männer die Diagnose Prostatakrebs, das ist ein Viertel aller Tumorerkrankungen bei Männer. Vor dem 50. Lebensjahr tritt das Prostatakarzinom nur sehr selten auf. Etwa jeder 10. Mann erkrankt daran.

Ursachen des Prostatakarzinoms

Nach wie vor ist die Ursache für Prostatakrebs ungeklärt. Es gibt jedoch einige Risikofaktoren, die Sie beachten sollten:

Das Alter: Ab dem 50. Lebensjahr steigt die Häufigkeit von Prostatakrebs. Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei 70 Jahren.

Die Vererbung: Wenn schon Großvater oder Bruder an einem Prostatakarzinom litten, ist das Risiko groß, auch selbst daran zu erkranken.

Die Ernährung: Kalorien- und fettreiche Kost – viel Fleisch also – erhöhrt das Risiko. Lebensmittel, die reich an Ballaststoffen sind, wie Gemüse oder Getreide, können die Prostata schützen.

Problematisch wird es, wenn der Tumor über die Prostata hinaus wächst und die Nachbarorgane angreift. Auch auf die Knochen kann der Krebs sich ausweiten.

Symptome

Symptome treten bei Prostatakrebs erst sehr spät auf. Es gibt daher im Frühstadium so gut wie keine Warnsignale.

Erst, wenn der Tumor so groß ist, dass er auf die Harnröhre drückt, treten Schmerzen beim Wasserlassen auf. 

Mögliche Anzeichen für eine Prostatauntersuchung können sein:

  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Blut im Urin
  • Erektionsstörungen

Aber auch Allgemeine Symptome wie Fieber, Müdigkeit oder ungewollte Gewichtsabnahme können auf ein Prostatakarzinom hinweisen.

Nicht immer sind Probleme beim Wasserlassen auf Krebs zurückzuführen. Oftmals ist die Prostata nur vergrößert.

Vorsorge & Behandlung

Um die Krankheit gut behandeln zu können, ist es wichtig, sie rechtzeitig zu erkennen. Daher sollte jeder Mann ab 45 einmal im Jahr zur Untersuchung.

Ein Arzt kann die Prostata ertasten, in dem Arzt einen Finger in den After einführt. Dies ist die gängige Vorsorgeuntersuchung.

Wird ein Karzinom festgestellt, gibt es mehrere Möglichkeiten der Therapie: Bestrahlung, Chemotherapie oder Operation, Hormontherapie oder kontrolliertes Beobachten, ob der Tumor überhaupt weiterwächst.

Welche Therapie für Sie in Frage kommt, hängt zumeist vom Stadium der Krankheit ab. 

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