So grillen Sie gesund!

So grillen Sie gesund!

Wenn Sie auf ein paar Sachen achtgeben, ist grillen eine der gesündesten Zubereitungsarten!
Grillen ist nicht nur gesund, sondern macht auch Spaß. Bild: pexels.com

Grillen gehört in Deutschland und Österreich zum Leben dazu. Die Zahlen sind in beiden Ländern ähnlich: 95 Prozent aller Menschen grillen, 90 Prozent besitzen einen Grill. In Deutschland wird jährlich mehr als eine Milliarde Mal der Grill angeworfen,

Wenn wir also alle so gerne grillen, warum gilt es heutzutage als ungesund? Nun, wenn Speisen erhitzt werden, bilden sich schädliche organische Verbindungen, nämlich:

 

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Sie entstehen bei unvollständiger Verbrennung organischer Verbindungen, also wenn Fett, Bratensaft oder Marinade in die Glut tropft. Sie sind krebserregend.

 

Heterozyklische Amine (HCA): Sie entstehen überall dort, wo Fleisch unter hohen Temperaturen zubereitet wird. Speziell verbrannte Stellen enthalten eine hohe Konzentration. HCA fördern die Entstehung von Tumoren.

 

Nitrosamine: Sie entstehen beim Erhitzen von gepökeltem Fleisch (Würstel oder Leberkäse). Nitrosamine fördern die Entstehung von Krebs, vor allem im Verdauungsbereich, also Magen und Speiseröhre, aber auch in der Leber.

 

Allerdings: Die Mengen an diesen Stoffen, die wir mit unserer Nahrung aufnehmen, sind sehr gering. Es gibt deshalb keinen wirklichen Beweis, dass Grillen schädlich ist. Vor allem wirken diese Stoffe ja nicht nach der ersten Mahlzeit, sondern über Jahre. Im Tierversuch wurde die krebserregende Wirkung jedoch schon eindeutig nachgewiesen.

 

So kommt das Gift ins Fleisch

Die oben erwähnten krebserregenden Stoffe entstehen, wenn Fleisch erhitzt wird. Je heißer und knuspriger das Fleisch, desto mehr krebserregende Stoffe finden sich darin. Hier spießt es sich: Denn genau das ist das Ziel des Grillens: Wir wollen es heiß, denn nur so erhalten wir eine knusprige Kruste und starke Röstaromen.

 

Grillen ist eigentlich gesund

Dabei ist Grillen eigentlich eine der gesündesten Zubereitungsmethoden überhaupt: Das Fleisch schwimmt weder im eigenen noch im fremden Fett. Grillen ist also eine fettfreie Zubereitungsart, genau das, was Ernährungsexperten empfehlen, um Volkskrankheiten wie hoher Blutdruck, hohes Cholesterin oder Diabetes vorzubeugen.

 

Außerdem soll man täglich fünf faustgroße Portionen Gemüse oder Obst zu sich nehmen. Weil beim Grillen meistens ein große Salatbuffet am Tisch steht, wird hier viel von diesem Bedarf gedeckt.

 

Grillen hat also alles, was den richtigen Nährstoffmix ausmacht:

 

Proteine. Die regen den Stoffwechsel an und verbrennen bei ihrer Verdauung schon Kalorien. Fast ein Viertel der Nahrungsenergie der Proteine verpufft, ohne auf unseren Hüften zu landen. Wissenschaftlich ist nicht bekannt, dass zu viel Eiweiß dem Menschen schadet. Nur noch ein Tipp: Verwenden Sie nicht das billigste Fleisch, sondern nur Fleisch mit Bioqualität zum Grillen.

 

Salate und Gemüse: Wir nehmen beim Grillen auch noch genügend Ballaststoffe zu uns. Ballaststoffe sind Kohlenhydrate, die wir nicht verdauen und nicht absorbieren können. Sie vergrößern das Nahrungsvolumen, ohne den Energiegehalt bedeutend zu steigern. Der Blutzucker steigt also nicht bedeutend an. Ballaststoffe sorgen außerdem dafür, dass unser Stuhl besser ausgeschieden werden kann.

 

Sie sehen also: Grillen hat alle Zutaten, damit Sie sich gesund ernähren können. Und mit den folgenden Tipps und den Rezepten im Rezeptteil kann gar nichts schiefgehen.

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