Den richtigen Zahnarzt in 5 einfachen Schritten finden

Den richtigen Zahnarzt in 5 einfachen Schritten finden

Ob Vorsorge, Nachsorge oder konkretes Problem – wer einen Zahnarzt braucht, der will nicht lange suchen müssen. Umso besser ist es, wenn man sich lieber sofort darum kümmert, einen Arzt zu finden, bei dem man sich wohlfühlt und der freie Termine hat. Aber wie macht man das richtig?

Es gibt fünf einfache Schritte, die dafür sorgen, dass man sich nicht aus Versehen auf einen Zahnarztstuhl setzt, der eigentlich völlig ungeeignet ist. Die gute Nachricht ist, dass man diese vier Schritte meist nur einmal machen muss – beziehungsweise nur, wenn ein Umzug stattfindet. Hat man den Zahnarzt des Vertrauens gefunden, muss man sich nicht weiter darum sorgen.

1. Standort bedenken

Wer geht schon gerne zum Zahnarzt? Kaum jemand. Selbst bei Routineterminen denken sich viele: Muss das sein? Die Befürchtung, dass ein Loch oder Karies gefunden werden, schwingt immer ein bisschen mit und im hektischen Alltag ist der Gang zum Arzt auch irgendwie lästig.

Umso wichtiger ist es daher, dass man einen Zahnarzt in der Nähe wählt. Immer wieder wollen Menschen ihren „alten“ Zahnarzt behalten, der aber in einer anderen Stadt oder einem weit entfernten Stadtteil ansässig ist. Dann kostet die Anfahrt viel Zeit und man schiebt den Besuch beim Arzt vielleicht sogar auf.

Wer in Winterthur lebt, sollte auch den Zahnarzt direkt in Winterthur suchen. Genfer, Münchner oder Berliner sollten wiederum in dem Stadtteil einen Arzt finden, in dem sie leben – oder in dem sie arbeiten. Aus falscher Treue oder gar Trägheit nicht den Arzt zu wechseln, sorgt nur dafür, dass man sich selbst Steine in den Weg legt.

2. Expertise und Spezialisierungen kennen

Für den Durchschnittspatienten ergibt es nicht viel Sinn, über Standort und Sympathie hinaus Kriterien für einen Zahnarzt festzulegen. Doch wer spezielle Ansprüche hat, der muss diese auch bei der Suche nach einem Arzt bedenken.

Trägt man zum Beispiel eine Zahnspange, dann kann es sinnvoll sein, eine Praxis zu wählen, die sich auf Kieferorthopädie spezialisiert hat – oder die in einem Gebäude mit entsprechenden Spezialisten sitzt. Auch ästhetische Operationen oder Ansprüche des hohen Alters sind gute Gründe, um nicht den erstbesten Arzt zu wählen.

3. Persönliches Gespräch suchen

Hat man Ärzte in direkter Umgebung zum Wohn- oder Arbeitsort gefunden, die auch den eigenen Ansprüchen gerecht werden, sollte das persönliche Gespräch gesucht werden. Den erstbesten Arzt zu wählen, um die Suche schnell hinter sich zu bringen, ist ein beliebter Weg, der allerdings für Probleme sorgen kann.

Denn auf dem Zahnarztstuhl fühlt man sich meist nicht allzu wohl. Wie viel schlimmer fühlen sich Löcher, Karies oder Infektionen wohl an, wenn man auch noch bei einem Arzt ist, der herablassend, kühl oder rabiat ist? Man muss mit dem Zahnarzt nicht zum Brunchen gehen, aber man sollte schon ein gewisses Grundvertrauen spüren.

4. Wohlfühlfaktor nicht ignorieren

Nicht nur der Zahnarzt selbst sollte zu den eigenen Ansprüchen passen, sondern auch der Rest der Praxis. Leider gibt es Negativbeispiele überall: Stickige Warteräume, ewige Wartezeiten oder sogar dreckige Behandlungszimmer sind absolute No-Gos.

Einen ordentlichen Warteraum, freundliche Mitarbeiter und Sauberkeit darf man ruhig zur Priorität machen. Möglicherweise lässt sich ein Eindruck sogar schon vor dem Besuch gewinnen, indem man Bewertungen von Patienten liest oder sich Fotos der Praxis online anschaut.

5. Ein guter Patient sein

Bei all den Ansprüchen, die man an einen guten Zahnarzt stellt, sollte nicht vergessen werden, dass man auch ein guter Patient sein muss. Man sollte immer pünktlich zu Terminen kommen. Sollte es doch mal nicht möglich sein, einen Termin wahrzunehmen, sollte unbedingt vorher anrufen. Praxismitarbeiter werden sich darüber freuen, wenn sie nicht grübeln müssen, ob der Patient nun auftaucht oder nicht. Außerdem sollte man die Faktoren Sauberkeit und Höflichkeit nicht nur erwarten, sondern selbst ausstrahlen.

Foto: pexels.com

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