5 Regeln für den Sauna-Besuch zuhause - Einfach Gesund

5 Regeln für den Sauna-Besuch zuhause

Im Corona-Jahr boomen die Verkäufe von Heimsaunen. Kein Wunder: Seit Jahrhunderten ist der Saunagang als gesunde Stärkung des Immunsystems bekannt.
Sauna gesund
Gemeinsam in der Sauna: So macht es am meisten Spaß!

Die Skandinavier nützen sie seit Jahrhunderten. In Finnland etwa kommen auf 5 Millionen Einwohner 2 Millionen Sauna. Auch bei uns in Mitteleuropa wissen wir sie mittlerweile sehr zu schätzen. 

Vor allem im Winter genießen wir einen Saunabesuch, wegen der Geselligkeit und weil er uns wärmt. Gerade im heurigen Winter, werden wir Corona-bedingt allerdings nicht die Möglichkeit haben, eine öffentliche Sauna zu besuchen. 

Viele überlegen daher, sich zuhause im Keller eine Massivholz-Sauna oder eine Elementsauna anzuschaffen.

Das ist eine gute – und heutzutage auch leistbare – Idee. Doch gibt es vor allem gesundheitlich einiges zu beachten: 

So wirkt ein Besuch in der Sauna 

Die trockene Hitze in der Kabine (die bis zu 90 Grad erreichen kann) wirkt sofort auf den Körper. Die Hauttemperatur steigt innerhalb von Minuten auf bis zu 40 Grad an. Wir beginnen zu schwitzen – im Durchschnitt verlieren wir in kurzer Zeit bis zu einem halben Liter. Der Herzschlag wird schneller, der Puls steigt um bis zu 30% an. Dadurch verdoppelt sich die Menge an Blut, die pro Minute durch den Körper gepumpt wird. Dieses Blut wird von den inneren Organen weg zur Haut geleitet. Der Blutdruck steigt bei manchen Menschen an, bei anderen jedoch kann er sogar sinken. 

Durch das starke Schwitzen werden Abfallstoffe im Körper schneller nach draußen gespült. Das hat einen reinigenden Effekt. 

Ein Saunabesuch regt also das Herzkreislauf-System an und wirkt entschlackend. Viele Studien sagen dem Saunabesuch also eine heilsame Wirkung nach: In einer japanischen Studie zum Beispiel wurden Patienten mit Herzschwäche drei Wochen lang an jeweils fünf Tagen in eine Infrarot-Sauna geschickt. Anschließend waren die Teilnehmer deutlich belastungsfähiger

Trotzdem sollten Sie, wenn Sie an Herzproblemen oder anderen Vorerkrankungen leiden, auf jeden Fall erst mit einem Arzt Rücksprache halten. 

Regeln für die Sauna

Auch wenn Sie zuhause in die Sauna gehen, sollten Sie sich an die bekannten Sauna-Regeln halten. Denn nur damit ist Saunieren auch gesund: 

In der Ruhe liegt die Kraft

Saunieren dient der Entspannung. Setzen Sie sich nicht abgehetzt in die Sauna, gönnen Sie sich vorher ein paar Minuten Ruhe, damit Sie den Saunagang genießen und seine Wirkung spüren können. 

 

Trinken Sie erst nach dem Saunagang genügend – und nicht währenddessen. 

Um den Entschlackungseffekt voll ausnützen zu können, sollten Sie während des Saunagangs nicht trinken. Erst danach. Und dann bitte: keinen Alkohol, sondern am besten Wasser oder Mineralwasser. 

15 bis 20 Minuten sind genug

Die Belastung für den Körper ist während des Saunagangs sehr hoch. Bleiben Sie lieber nur ein paar Minuten und wiederholen Sie nach ein paar Minuten den Saunagang. Bis zu 3 Wiederholungen empfehlen die Experten. 

Nicht in die Sauna, wenn Sie erkältet sind 

Wer stark erkältet ist, sollte auf den Saunagang verzichten. Zwar gilt Schwitzen bei einer Erkältung als gesund. Doch die Belastung beim Saunieren ist zu groß, schonen Sie sich lieber und warten Sie besser, bis Sie wieder gesund sind. 

Tragen Sie Saunaschuhe

Fußpilzsporen werden über den Schweiß verteilt. Durch Schlappen kann man sich vor Fußpilz schützen. 

 

Fotocredit: pexels.com

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