Vorsicht: Medikamente am Steuer können teuer werden!

Vorsicht: Medikamente am Steuer können teuer werden!

Viele Arzneimittel wirken sich negativ auf die Fahrtüchtigkeit aus
Bloß nicht: Fahren mit Medikamenten! Bildautor: pexels.com

Viele Tabletten beeinflussen die Fahrtüchtigkeit und das kann teuer kommen. Es gibt zwar kein generelles Verbot für Arzneimittel hinterm Steuer, auch keine Obergrenze wie beim Alkohol. Wer jedoch aufgrund von Medikamenten nicht fahrtüchtig ist, darf mit einer Strafe von mehreren tausend Euro rechnen.Und nicht nur das: Wer unter Medikamenteneinfluss einen Unfall verursacht, womöglich noch mit Personenschaden, kann sogar mit mehrjährigen Gefängnisstrafen rechnen. Auch die Versicherungen haften in so einem Fall nicht für den entstandenen Schaden.

 

So wissen Sie, ob Sie noch fahren dürfen:

Bei ärztlich verschriebenen Medikamenten hat der Arzt die Pflicht, den Patienten darüber aufzuklären, ob er hinters Steuer darf oder nicht. Achtung: Beachtet der Patient diese Hinweise nicht, ist er bei einem Unfall selbst Schuld.

 

Bei Medikamenten, die Sie ohne Rezept in der Apotheke kaufen, ist es ganz allein Ihre Sache, darauf zu achten, welche Auswirkungen oder Nebenwirkungen die Medikamente haben. Viele Medikamente, vor allem Mittel gegen Erkältung, enthalten zum Beispiel relativ große Mengen an Alkohol. Lesen Sie daher auf jeden Fall den Beipackzettel, welche Nebenwirkungen Ihr Medikament hat.

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