Verdauung und Ernährung: den Körper optimal unterstützen

Verdauung und Ernährung: den Körper optimal unterstützen

Verdauung ist ein lebenswichtiger Prozess. Das merken wir spätenstens, wenn sie nicht richtig funktioniert. Wir zeigen, auf was es ankommt!
So wichtig ist Verdauung!

Unser Körper muss rund um die Uhr arbeiten. Tagsüber benötigt er genügend Energie, um sich zu bewegen, zu denken und den Kreislauf in Schwung zu halten. Aber selbst nachts in der Ruhephase müssen die Organe stetig weiterarbeiten. Auch der Verdauungstrakt ist ständig in Arbeit. Wir liefern einige Tipps und Tricks, um den Körper bei dieser Aufgabe optimal zu unterstützen.

So funktioniert die menschliche Verdauung

Alle Lebensmittel, die gegessen und alle Flüssigkeiten, die getrunken werden, müssen vom Körper verarbeitet werden. Je mehr wir also über unseren Körper und dessen Vorgehensweisen wissen, desto besser können wir ihn verstehen und unterstützen. Zuerst wird die Nahrung beim Kauen zerkleinert und die Enzyme im Speichel beginnen, die Stärke in kürzere Moleküle zu zerlegen. Daraufhin wandert die zerkaute Nahrung beim Herunterschlucken durch die Speiseröhre bis in den Magen. Dort geht die Verarbeitung weiter, der Magen leistet bis zu 9 Stunden Arbeit, um das Essen aufzubereiten, damit es im Zwölffingerdarm weiter verwertet werden kann. Erst im Dünndarm werden dann Nährstoffe entzogen und dem Körper zugeführt. Der Rest wird durch den Dick- und Enddarm ausgeschieden. Die Lebensmittel legen also einen sehr langen Weg zurück und müssen so weit verarbeitet werden, bis sie einen Zustand erreicht haben, in dem die Nährstoffe vom Körper aufgenommen werden können.

So unterstützt man eine gute Verdauung

Wie bei einer Vielzahl von körperlichen Prozessen funktioniert auch die Verdauung meist dann am Besten, wenn der Körper in einem entspannten Zustand ist. Wenn dann aber doch stress- oder ernährungsbedingte Probleme auftreten, kann es unangenehm werden. Egal ob Verstopfungen oder Durchfall – Verdauungsprobleme werden schnell anstrengend und können viel Platz im Leben der betroffenen Personen einnehmen. Hier sind einige der Dinge aufgelistet, die man an seiner Ernährung oder dem generellen Lebensstil ändern kann, wenn die Verdauung verrückt spielt.

Ausreichend Wasser trinken

Nicht nur die richtige Ernährung spielt eine wichtige Rolle, auch der Flüssigkeitshaushalt des Körpers muss ausgeglichen sein. Das bedeutet ungefähr 2 Liter Wasser pro Tag, von welchem höchstens ein Bruchteil durch Saft, Kaffee oder Ähnlichem ausgetauscht werden kann. Ausreichend Hydration ist wichtig, damit die Prozesse des Körpers funktionieren, denn sonst leidet nicht nur das Energielevel, sondern auch die Verdauung und zahlreiche andere Bereiche – ganz abgesehen von lästigen Symptomen wie Kopfschmerzen und Schwindel. In den heißen Sommermonaten muss die Menge an Wasser natürlich angepasst werden, denn Personen schwitzen unterschiedlich viel und verlieren deshalb verschiedene Mengen an Flüssigkeit.

Verdauungsfördernde Ernährung

Es gibt einige Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel, welche die Verdauung unterstützen und einen durch schwerere Phasen begleiten können oder diese bereits im Voraus verhindern. Ein wichtiges Thema, wenn es um eine gesunde Verdauung geht, ist der Zustand der Darmflora. Um diese zu unterstützen, können fermentierte Speisen wie Joghurt in die Ernährung integriert werden, denn diese enthalten Milchsäurebakterien. Nur mit einer gut ausgebildeten Darmflora kann das Verdauungssystem optimal arbeiten. Auch Gewürze können den Körper unterstützen. Dazu zählen zum Beispiel Kurkuma, Ingwer, Knoblauch und Basilikum.

 

Sollten diese Tipps nicht helfen, empfiehlt es sich, bestimmte Nahrungsergänzungsmittel auszuprobieren. Unter anderem kann man das Mittel Caricol kaufen. Dieses wird aus Papayas hergestellt und vereint deren positive Eigenschaften in komprimierter Form. Insgesamt ist es sehr sinnvoll, zuerst natürliche Produkte zu testen, denn stärkere Medikamente können unangenehme Nebenwirkungen mit sich bringen und sollten zudem nur nach der Beratung durch einen Arzt eingenommen werden.

 

 

 

 

 

Fotocredit: Freepik

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