Studie: Frauen besonders von Stress betroffen

Studie: Frauen besonders von Stress betroffen

Ausgewogene Ernährung hilft, mit Überbelastung besser fertig zu werden
Frauen verspüren Stress schneller als Männer! Bild: © Luis Molinero / Shutterstock, Abdruck honorarfrei

Mehrfachbelastungen und Zeitdruck rund um Beruf, Familie und Co. setzen besonders Frauen unter Druck. Dazu haben Forscher nachgewiesen, dass Frauen empfindlicher auf das Stresshormon Kortisol reagieren und daher dazu neigen, Stress früher wahrzunehmen als Männer. Dauerhafte Überbelastung kann mit der Zeit „geistig müde“ machen. Neben Bewegung, sozialer Interaktionen und geistigem Training halten bestimmte Nährstoffe unser Gehirn frisch und gesund und helfen, mentale Müdigkeit einzubremsen. Fällt eine ausgewogene Ernährung im Alltag schwer, unterstützt die Apotheke mit Nahrungsergänzungsmittel.

In unserer heutigen Leistungsgesellschaft ist Stress eine allgegenwärtige Herausforderung. Vor allem Frauen erleben eine Zerrissenheit zwischen Familie, Erfüllung der beruflichen Aufgaben und eigenen Bedürfnissen, denn die Verantwortung für Familie und Haushalt liegt laut Statistik Austria-Erhebung nach wie vor hauptsächlich in weiblichen Händen. Das berufliche Engagement der Väter wird durch die Geburt eines Kindes kaum beeinflusst.  Auch eine deutsche Umfrage zeigt: 85 Prozent der Mütter bieten im „Hotel Mama“ einen Rund-Um-Sorglos-Service, 66 Prozent erledigen die Familienarbeit mit Kochen, Waschen und Putzen mehr oder weniger alleine. Auch Frauen in der Selbstständigkeit – 7 von 10 sind Mütter – kämpfen mit Mehrfachbelastungen. Drei Viertel der österreichischen Unternehmerinnen jonglieren nicht nur ihr Business, sondern haben auch die komplette Verantwortung für Familie und Hausarbeit. Kein Wunder, dass 47 Prozent, also fast die Hälfte angibt, sich durch die Mehrfachbelastung stark beeinträchtigt zu fühlen.

Eine besondere Situation ergibt sich für rund jede zweite Frau zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr. Die Kinder sind entweder noch nicht aus dem Haus oder stecken nach wie vor in Ausbildung oder Studium und brauchen Unterstützung – den größten Teil dieser Betreuung übernimmt die Mutter. Dazu kommt, dass Eltern oder Schwiegereltern zunehmend Hilfe benötigen. Die Frauen sind meist Hauptanlaufstelle für beide Generationen und damit gefordert, nach zwei Seiten zu unterstützen und im Extremfall zu pflegen.3

Ständig unter Strom macht geistig müde

Psychische Beanspruchung und beruflicher Stress wirken sich nachweislich auf die Gesundheit aus. „Sind Mehrfachbelastung, Zeitdruck und geistige Ermüdung chronisch, hat das Folgen für Körper und Geist“, so Mag. Marcel Mathà, Leiter der Vitalapotheke in Wien. „Stress macht zum Beispiel vergessliche,r vermindert die Konzentrationsfähigkeit, blockiert im Kopf und fördert das Gedankenkarussel.“ Eine österreichische Umfrage ergab unter anderem, dass jede dritte Frau unter Schlafstörungen leidet, über ein Viertel musste Hobbys und Freizeitaktivitäten aufgrund der Mehrfachbelastung langfristig aufgeben und rund 30 Prozent fühlen sich manchmal an ihrer körperlichen Belastungsgrenze.5 

Unterstützung für den Kopf

Bei der Widerstandsfähigkeit gegen Alltagsbelastungen spielt das Gehirn eine große Rolle. Es verbraucht etwa 20 Prozent der gesamten Energie des Körpers und hat damit einen enormen Nährstoffbedarf.  „Für einen leistungsstarken und aktiven Kopf ist eine ausgewogene Ernährung die Basis“, betont Mathà. Besonders Omega-3-Fettsäuren in Kombination mit anderen essentiellen Nährstoffen leisten hier einen wichtigen Beitrag. „Im Alltag ist es immer wieder schwierig, die optimalen Nährstoffe mit der Ernährung zuzuführen“, so der Apotheker. „Hier bieten Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke Hilfe, etwa Acutil.“ Von der Einnahme von Einzelpräparaten, wie z.B. in Drogeriemärkten erhältlich, rät er ab. Mathà: “Die optimale Kombination und die gezielte Dosierung machen den Unterschied.“

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