Orthopädische Probleme – wie stark werden sie durch Handy und Bildschirm verursacht?

Orthopädische Probleme – wie stark werden sie durch Handy und Bildschirm verursacht?

Krumme Haltung, schiefe Finger: Sind Handys schuld an orthopädischen Problemen? Sicher nicht allein, aber in Zusammenhang mit Bewegungsmangel, stark einseitig belastenden Körperhaltungen und Stress kann sich der übermäßige Smartphone-Gebrauch auf die Gesundheit auswirken.

Handys als Ursache orthopädischer Probleme?

Der Tennisarm war gestern. Heute ist es der Handynacken, mittlerweile eine anerkannte Diagnose, mit der auch zahlreiche Patienten in die Orthopädie Berlin kommen und über ausgeprägte Beschwerden klagen.

Viele Menschen stellen fest, dass sie Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen und auch schmerzende und steife Finger haben, die durch den ständigen Gebrauch von Smartphones verursacht werden. Ständig mit gebeugtem Kopf aufs Display schauen, ständig die selbe Bewegung mit dem Daumen – das belastet die Muskeln einseitig und führt zu krummen Haltung und schmerzenden Fingern.

Mittlerweile ist es offensichtlich, dass exzessive Handynutzung eine wesentliche Rolle bei der Entstehung orthopädischer Probleme spielt. Abhilfe schafft hier zuallererst einmal eine Pause. Unterbrechen Sie die Handynutzung regelmäßig, setzen Sie sich aufrecht hin und entspannen Sie Ihre Muskeln. Regelmäßige Dehnübungen können helfen, die Muskeln weiter zu entspannen und so größere orthopädische Probleme zu vermeiden.

 

Ergonomischer Bildschirmarbeitsplatz schützt den Körper vor Schmerzen!

 

Aber es ist nicht nur das Handy, das unseren Knochen und Muskeln viel zumutet. Ständiges Sitzen vor dem Bildschirm bergen Risiken.

Eine schlechte Sitzhaltung oder eine falsch eingestellte Bildschirmhöhe können sehr rasch zu Nacken- und Rückenschmerzen führen, und in weiterer Folge sogar zu Bandscheibenvorfällen. Mit einem ergonomisch eingerichteten Arbeitsplatz können wir unseren Körper effektiv schützen. Wichtig ist, dass der Stuhl eine verstellbare Rückenlehne und Sitzhöhe hat und dass die Arme im 90-Grad-Winkel auf der Tischplatte aufliegen können.

Auch die Position des Bildschirms ist von großer Bedeutung: Der obere Rand sollte sich auf Augenhöhe befinden, um Nackenschmerzen zu vermeiden. Eine ergonomische Maus und Tastatur können ebenfalls dazu beitragen, Muskelverspannungen und Sehnenscheidenentzündungen vorzubeugen.

Ergonomie ist am Arbeitsplatz verpflichtend

 

Ergonomische Bildschirmarbeitsplätze sind nicht nur ein Nice-to-have. Um gesundheitlichen Beschwerden vorzubeugen, müssen Bildschirmarbeitsplätze sogar bestimmte gesetzliche Vorgaben erfüllen.

Jedem Arbeitnehmer stehen in bestimmten Abständen Pausen zu, zumeist 10 Minuten einmal in der Stunde. Nützen Sie diese Pausen sinnvoll, machen Sie einen Spaziergang und ein paar Dehnungsübungen, um die Muskeln zu entspannen.

Und wenn Sie nicht im Büro sind, dann nützen Sie die Zeit für einen Spaziergang im Freien. Yoga oder Muskeltraining sind ebenfalls sehr gute Möglichkeiten, um orthopädischen Problemen vorzubeugen.

Muskeln müssen auf vielfältige Weise belastet werden. Gönnen Sie daher Ihrem Körper immer wieder eine Auszeit aus der digitalen Welt.

 

Foto: pexels.com

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