Lehren aus der Corona-Krise: Was bringt die Zukunft?

Lehren aus der Corona-Krise: Was bringt die Zukunft?

Die Diskussionen darum, ob Corona nun bald vorbei ist, für immer bleibt oder sogar noch viel zu akut ist, um über ein Ende zu sprechen, werden zahlreich geführt. Da sich hierbei selbst die Experten wie Ärzte oder Epidemiologen nicht einig sind, bringt es als Normalbürger kaum etwas, sich unnötig verrückt zu machen.

Aber es kann durchaus sinnvoll sein, schon mal einen Blick auf die Lehren zu werfen, die aus der Krise entstanden sind. Einige Maßnahmen werden sicherlich ihren festen Platz in den Leben vieler Menschen gefunden haben. Die wichtigsten dauerhaften Veränderungen sollen einmal kurz vorgestellt werden.

Corona Tests griffbereit haben

In absehbarer Zukunft werden Covid-Tests relevant bleiben. Wie die politischen Maßnahmen aussehen werden, ob es weitere Wellen gibt oder wie sich Long Covid entwickeln wird – das sind alles Dinge, die kaum vorhersehbar sind. Dass sich Covid-Tests für zu Hause weiterhin lohnen werden, ist aber sehr wahrscheinlich.

Denn einen einfachen Schnelltest griffbereit zu haben, kann viel Sicherheit vermitteln. Sowohl für die eigene Gesundheit – wenn man beispielsweise typische Symptome spürt – aber auch für die Gesundheit der Angehörigen. Gerade für Menschen, die ältere Verwandte haben, ist das Testen, zum Beispiel mit dem Lifecosm Biotech Limited Schnelltest, eine gute Idee. Viele Menschen werden daher auch in Zukunft Covid-Schnelltests zum heimischen Medizinschränkchen oder Sanitätskasten hinzufügen.

Maske beim Arzt tragen

Masken sind für einige Menschen kein Problem, für andere aber schon. Letztere Gruppe möchte sie am besten loswerden – viele sehen die Notwendigkeit ein und tragen sie, auch wenn sie ihnen Probleme bereitet, hoffen aber einfach auf ein baldiges Ende der Pflicht. Masken sind nicht für immer Teil des Alltags, das ist die gute Nachricht.

In einer besonderen Situation könnten sie aber erhalten bleiben: beim Arzt. Denn häufig stecken sich Menschen in Wartezimmern an und verschlimmern dadurch ihren Gesundheitszustand noch mehr. Mit Masken im Warteraum kann man also sich und andere schützen. Bei leichten Grippesymptomen können Masken außerdem auch bei Besuchen im Krankenhaus oder beim Fahren mit dem öffentlichen Nahverkehr sinnvoll sein.

Soziale Kontakte schätzen

Das Einschränken sozialer Kontakte war für viele Menschen eine Katastrophe. Ihr ganzer Alltag wurde auf den Kopf gestellt. Spontanität war nicht möglich, körperliche Nähe wurde zur Seltenheit. Aus optimistischer Sicht kann gesagt werden: Deshalb werden Menschen sich nun mehr zu schätzen wissen.

Denn für die Gesundheit sind soziale Kontakte sehr wichtig. Körperkontakt, Nähe und Geborgenheit haben Einfluss auf das Wohlbefinden und auf das einwandfreie Arbeiten des Körpers. Deshalb haben viele Menschen den Verlust der sozialen Kontakte auch körperlich gespürt und wissen ihn nun umso mehr zu schätzen.

Mehr Achtsamkeit für psychische Probleme

Sowohl privat als auch auf gesellschaftlicher Ebene hat hoffentlich ein Umdenken bezüglich psychischer Probleme stattgefunden. Depressionen, Ängste oder auch Einsamkeit gab es lange vor der Corona Pandemie. Doch darüber zu sprechen oder um Hilfe zu bitten, war eher selten.

Mittlerweile konnte die öffentliche Diskussion um die psychischen Folgen der Lockdown-Zeit ein wenig Veränderung bringen. Viele Menschen haben um Hilfe gebeten. Der Erstkontakt zu einem Psychologen kann dazu führen, dass man sich auch in Zukunft eher an einen Experten wendet. Hat man sich Hilfe in der Familie oder unter Freunden gesucht, hat man vielleicht sogar gelernt, dass man mit seinen Problemen nicht alleine ist.

Die Psyche kann niemals vom Rest des Körpers getrennt werden. Deshalb ist es umso wichtiger, dass mentale Gesundheit endlich mehr Aufmerksamkeit bekommt. Achtsamer Umgang mit den eigenen Problemen, aber auch ein offenes Ohr für die Mitmenschen sind wichtig, um aus der Corona Pandemie die richtigen Lehren zu ziehen.

 

Fotocredit: pixabay.com

 

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