Erfahrungsbericht: IEA Medical Inhaliergerät – wie es mir bei starker Verkühlung und Husten geholfen hat

Erfahrungsbericht: IEA Medical Inhaliergerät – wie es mir bei starker Verkühlung und Husten geholfen hat

Erfahrungsbericht: Inhalationsbericht Erkältung

Anfang Dezember plagte mich eine heftige Verkühlung. Starker Husten, trockene und gereizte Bronchien, Nächte mit Atemproblemen – das volle Programm. Ich war nicht der einzige – rundherum waren alle krank. Ich hab mein Standardprogramm durchgezogen: Ibuprofen, viel Trinken, früh ins Bett, viel Wärme und ausreichend Jammern (ja sorry, das ist in dem Fall erlaubt). Aber es wurde einfach nicht besser.

Also habe ich etwas gesucht, was meine Atemwege entlasten sollte. So bin ich auf das IEA Medical Inhaliergerät gestoßen und möchte hier über meine Erfahrungen berichten.

Warum Inhalation bei Atemwegsbeschwerden Sinn macht – und was ein Inhaliergerät eigentlich tut

Bevor ich auf meine persönlichen Eindrücke eingehe, ein kurzer, fachlich fundierter Blick auf das Prinzip: Inhalationstherapie bedeutet, dass eine Flüssigkeit (man kann Kochsalzlösung nehmen, ich hab einfach Wasser verwendet) in feinste Tröpfchen (Aerosol) verwandelt wird, die tief in die Bronchien gelangen. Dieses Prinzip bietet mehrere Vorteile: Die Wirkstoffe oder feuchte Aerosole erreichen direkt die belasteten Atemwege, können dort Schleim lösen, Schleimhaut-Reizungen lindern und die Atmung erleichtern. Und Atmung erleichtern war genau das, was bei mir dringend nötig war.  

Das IEA Medical Inhaliergerät – erste Eindrücke

Bestellt habe ich also ein mobiles Inhalationsgerät, nämlich das IEA Medical Inhaliergerät. Gerade einmal 40 Euro hat es gekostet, das ist es mir wert, wieder halbwegs auf dem Damm zu sein. Und eine Sache gleich vorweg: Es hat tatsächlich sehr gut geholfen.

Das klassische Unboxing: Das Gerät ist in etwa 15 cm groß und hat gut in der Hand Platz. Es funktioniert mit Akku, der war Gott sei dank ausreichend geladen und ich habe es gleich in Betrieb genommen. Es kommt mit zwei Mundstücken, zumindest das größere ist angenehm weich, drückt nicht, passt sich gut dem Gesicht an (das kleinere ist für Kinder, das habe ich nicht ausprobiert, ist aber aus dem gleichen Material, also gleich weich). Ein Ladekabel ist auch dabei, Standard-USB-C, ist also mit jedem Handyladekabel kompatibel. Das Gerät wirkt kompakt und stabil. Oben auf ist ein durchsichtiger Behälter, in dem Wasser eingefüllt wird, das Mundstück steckt man dann direkt an diesen Behälter. Das ganze kommt dann als Aufsatz auf das Gehäuse, in dem der Motor drin steckt.

IEA Medical Inhalator – Anwendung im Test 2
IEA Medical Inhalator – Anwendung im Test

Der Inhalator – links zusammengebaut, rechts die Einzelteile. Oben füllt man das Wasser ein. 

 Ein wenig Technik: beim Inhaliergerät handelt es sich um einen Vernebler, der Flüssigkeiten in einen feinen Nebel verwandelt, den man mit dem Mundstück oder einer Maske, die auch enthalte ist, inhalieren kann. Solche Geräte erzeugen Aerosole mit Partikelgrößen, die ideal sind, um nicht nur die oberen Atemwege, sondern auch tiefere Bronchialabschnitte zu erreichen.

Anwendung

Angewendet wird das Gerät wirklich sehr einfach:

  • Wasser einfüllen
  • Auf den Einschaltknopf drücken
  • Inhalieren

Beim Einschaltknopf gibt es zwei verschiedene Stufen. Beim ersten Mal drücken kommt sehr viel Wasserdampf raus, wenn man noch einmal drückt verringert sich der Wasserdampf. Beim dritten Mal drücken schaltet man das Gerät aus.

Wirkung und Symptomlinderung – meine persönliche Erfahrung

Ich hab also das Gerät eingeschaltet und mich damit vor den Fernseher gelegt. Schon bei der ersten Inhalationssitzung stellte ich eine Linderung fest. Insbesondere der Hustenreiz wurde deutlich gemildert, und die Atmung fühlte sich offener an. Die Wirkung war deutlich spürbar und wohltuend.

Ich hab dann das Gerät mehrmals noch am selben Tag verwendet, auch vor dem Schlafen gehen. Es hat tatsächlich geholfen, diesen lästigen Husten abzumildern. Ich habe die erste Nacht seit Tagen wieder besser geschlafen.  Über die folgenden Tage habe ich ganz klar festgestellt:

  • Der Husten wurde insgesamt weniger quälend.
  • Allgemeine Atmungsbeschwerden am Morgen waren deutlich reduzierter.
  • Meine Lunge und mein ganzer Brustkorb fühlten sich deutlich besser an.

Aus meiner persönlichen Nutzung lassen sich einige klare Pluspunkte festhalten:

Einfache Bedienung

Das Gerät ist simpel: Flüssigkeit einfüllen, Mundstück/Maske anbringen, Knopf drücken – fertig. Gerade wenn man sich unwohl fühlt, ist das ein echter Vorteil. 

Kompakt und tragbar

Dank seiner geringen Größe kann man den Inhalator auf jeden Reise mitnehmen. Oder sich damit ganz einfach vor den Fernseher legen. Oder das Gerät auf den Nachttisch stellen und wenn man nachts aufwacht, einfach schnell ein paar Minuten inhalieren.

Für wen ist das Gerät geeignet

Dieses Gerät eignet sich wirklich für alle: 

  • Für harte Kerle, die an einem schweren Männerschnupfen laborieren. Und natürlich auch für Frauen (die von der Männergrippe nachweislich weniger betroffen sind).
  • Für Familien mit Kindern, wenn etwa das Kind einen schweren Husten hat – auch wenn ich aus eigener Erfahrung als Vater weiß, dass Inhalieren ein schwieriges Thema sein kann, weil Kinder nicht gerne Masken vor dem Gesicht tragen. Aber diese Maske ist so weich, dass man sie kaum spürt. Weil die Aerosole konstant fließen, kann das Kind ganz normal atmen und muss nicht, wie etwa bei einer Vorschaltkammer bei einem Asthmaspray fest einatmen und die Luft anhalten. 
  • Für Reisende. Das Gerät ist so handlich, dass es in jeden Kulturbeutel passt. 

Fazit

Ich bin froh, dass ich mir das IEA Medical Inhaliergerät bestellt habe. Es half, meine Erkältungssymptome – vor allem den Husten – zu lindern. Das ging rasch und ohne kompliziert zu sein.

Als Gesundheitsjournalist kann ich sagen: Inhalation ist eine etablierte therapeutische Methode, die – richtig angewendet – vielen Menschen helfen kann. Das getestete Modell überzeugt durch Benutzerfreundlichkeit, kompakte Bauform und effektive Aerosolbildung. 

Wer also auch in diesem oder in einem der nächsten Winter mit den üblichen Erkältungen kämpft, hat mit dem Inhalator eine praktische, gut handhabbare Lösung, die man einfach und selbst zu Hause einsetzen kann.

Fotos: 

Titelfoto: pexels.com

Beitragsfotos im Text: privat

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