Abnehmen leicht gemacht: Oder doch nicht?

Abnehmen leicht gemacht: Oder doch nicht?

Die Übergewichtsrate in Deutschland nimmt stetig zu. Knapp 53 Prozent der Bevölkerung leiden derzeit an Fettleibigkeit.
Knapp 53 Prozent der Bevölkerung leiden derzeit an Fettleibigkeit.

Damit haben sich die Zahlen im Vergleich zum Jahrtausendwechsel deutlich erhöht. Gründe dafür sind in erster Linie die ständige Verfügbarkeit und kalorienreichen Lebensmitteln in Kombination mit einem ungesunden Lebensstil. Nicht immer aber ist man selbst für das Mehrgewicht verantwortlich. Oft verbergen sich dahinter auch chronische Krankheiten, die das Abnehmen schwer oder unmöglich machen.

Keine Gewichtsabnahme trotz Kaloriendefizit: Das könnte dahinterstecken

Das eigene Gewicht ist für viele Personen ein großes Problem. Vor allem Frauen leiden oft sehr darunter. Im Kampf gegen die Kilos werden dann einfach die verschiedensten Diäten ausprobiert – doch der Erfolg bleibt aus. Doch eigentlich ist Abnehmen ganz einfach. Wer in einem beständigen Kaloriendefizit ist, nimmt auf Dauer auch ab. Dafür braucht es keine speziellen Diäten, Pillen und Co. Bewegt sich auf der Waage trotz Kaloriendefizit nichts, könnten auch andere Ursachen wie zum Beispiel Lipödem dahinterstecken. Hierbei handelt es sich um eine chronische Fettverteilungsstörung. Meist macht sich ein Lipödem an den Beinen, Hüften und Oberarmen bemerkbar. Die genauen Ursachen für die Entstehung eines Lipödems sind bislang noch unklar, Experten vermuten hier aber hormonelle Auslöser. Außerdem scheint Lipödem auch vererbbar zu sein. Eine alternative Behandlungsmethode durch gesunde Ernährung und Sport gibt es bislang nicht. Um die Fettverteilungsstörung bekämpfen zu können, muss das Lipödem in Hamburg oder anderen Kliniken von Experten über eine Liposuktion entfernt werden. Durch die Fettabsaugung werden die schmerzenden Knötchen und das überschüssige Gewebe auf Dauer entfernt. Wenn eine Operation derzeit nicht infrage kommt, können sich Betroffene auch mit Kompressionsstrümpfen weiterhelfen. Dadurch wird der Blutfluss verbessert und die Symptome können etwas gelindert werden.

Stoffwechselerkrankungen machen das Abnehmen schwer

Übergewicht kann auch durch Stoffwechselerkrankungen gefördert werden. Der Stoffwechsel ist ein lebenswichtiger Mechanismus im Körper. Er wandelt Energie aus der Nahrung für die verschiedensten Körperfunktionen um. Funktioniert der Stoffwechsel nicht richtig, ist Übergewicht bei vielen Personen vorprogrammiert. Die Schilddrüsenunterfunktion ist dabei die häufigste Stoffwechselerkrankungen. Normalerweise sorgen die Hormone der Schilddrüse dafür, dass die gewonnene Energie im Körper verteilt wird. Durch Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto Thyreoiditis oder einem Jodmangel kann die Funktion der Schilddrüse aber beeinträchtigt werden. Eine weitere Stoffwechselerkrankungen wäre die Nebennierenfunktion. Hier wird zu viel Cortisol produziert. Dies wiederum regt den Appetit an und fördert Wassereinlagerungen.

Ein gesunder Gewichtsverlust geht nur durch eine Ernährungsumstellung

Wer gesund und vor allem langfristig abnehmen möchte, sollte Diäten den Rücken kehren. Denn das Konzept einer Diät ist nie wirklich zielführend. Zwar sieht man gerade zu Beginn schnell Erfolge. Nimmt man jedoch wieder seine alten Ernährungsgewohnheiten an, kommt es zum Jo-Jo-Effekt. Eine langfristige Ernährungsumstellung ist daher der einzige Weg zu einem gesunden Gewicht. Der Speiseplan sollte in erster Linie aus frischen und vollwertigen Lebensmitteln bestehen. Dazu zählen

  • Vollkornprodukte,
  • Frisches Obst sowie Gemüse,
  • gesunde Fette,
  • Hülsenfrüchte
  • und Ballaststoffe.

Natürlich geht eine Ernährungsumstellung nicht von heute auf morgen. Oft braucht es Monate, um gesunde Essgewohnheiten im Alltag zu etablieren.

 

 

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